MODUL 2
Gegenseitiger Respekt in einem interkulturellen Garten

Übersicht:

Dieses Modul behandelt das Thema ‚gegenseitiger Respekt in einem interkulturellen Garten‘, unter Einbeziehung von speziellen Bereichen wie Kinder, Geschlechterfragen, anderer Hindernisse und unter der Würdigung kultureller Unterschiede. Die Schwerpunkte dieses Moduls sind:

    • Wie kann gewährleistet werden, dass Interessierte im interkulturellen Garten mitarbeiten und mitwirken können.
    • Förderung des Verständnis für die vielfältigen Vorteile des Wissens und der Erfahrung, welche die Migrant*innen mitbringen 
    • Die Erforschung von Kernkonzepten und Möglichkeiten, Integrationshindernisse zu überwinden.

Wissen

  • Die Wichtigkeit von Partnerschaften
  • Geschützte Räume gewährleisten
  • Möglichkeiten schaffen

Fähigkeiten

  • Barrieren überwinden
  • Kommunikation und Austausch
  • Einstellungen
  • Andere interkulturelle Gärten unterstützen, Migrant*innen die Teilnahme zu ermöglichen

Gegenseitiger Respekt kann so verstanden werden, dass er Menschen dazu bringt, trotz bestehender Unterschiede auf eine Art und Weise miteinander zu kommunizieren, dass sie gemeinsame Lebens- und Interaktionsräume schaffen können (DeLue, 2006).

Migrant*innen fehlt es oft an geeigneten Orten, an denen sie außerhalb ihres Zuhauses oder der Arbeit mit anderen Menschen interagieren können.

Interkulturelle Gärten sind Orte, an denen gegenseitiger Respekt eine wichtige Rolle spielt. Durch Ihre Arbeit bringen Sie Menschen und Familien aus verschiedenen Kulturen zusammen und schaffen einen Ort, an dem jede/r Einzelne/r wichtig ist und etwas beitragen kann. In interkulturellen Gärten ist gegenseitiger Respekt erforderlich und wird gezielt gefördert.

Warum ist ein gegenseitiger Respekt insbesondere in diesen Gärten ein wichtiges Thema?

Interkulturelle Gärten sind Orte, an denen automatisch von gegenseitigem Respekt ausgegangen wird, aber Konflikte zwischen Gartennutzer*innen können ein Problem darstellen. Das Leben der Teilnehmer*innen ist aufgrund ihrer Lebensumstände oft schwierig, stressig und manchmal chaotisch. Es kann vorkommen, dass sich Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen auf den interkulturellen Garten übertragen. Es kann auch zu einem Mangel an Verständnis von Seiten der einheimischen Gärtner*innen kommen.

Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen des interkulturellen Gartens können bemerken, dass sie zwischen den Parteien vermitteln und intervenieren müssen, um den Frieden zu wahren. Psychische Probleme und Instabilität können dazu beitragen, dass es an gegenseitigem Respekt mangelt. Dieses Modul befasst sich mit einigen der Themen und wie sie gehandhabt werden können.

DIE BEDEUTUNG VON PARTNERSCHAFTEN UM GEGENSEITIGEN RESPEKT ZU GEWÄHRLEISTEN

In ganz Europa gibt es großartige, oft kleine Wohltätigkeitsorganisationen, die Migrant*innen in allen Lebensbereichen unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Anlaufstellen für Migrant*innen in Schwierigkeiten, Wohnberatung, Unterstützung bei psychischen Erkrankungen, Rechtsberatung, Integrationsprojekte und viele mehr. 

Eine Partnerschaft mit einer Flüchtlingsorganisation kann entscheidend sein, um Kontakte zu Personen herzustellen die Ihren Garten im Bereich des gegenseitigen Respekts kontinuierlich beraten und unterstützen können.

Einige Gemeinschaftsgärten bieten Aktivitäten speziell für Migrant*innen an, dies oft in  Zusammenarbeit mit einer Flüchtlingsorganisation. Andere Gärten wiederum ermöglichen es  Migrant*innen an regelmäßigen Aktivitäten teilzunehmen, oder laden sie zu Veranstaltungen oder einfach zum Vorbeischauen ein. Wenn es um gegenseitigen Respekt geht ist es wichtig von bestehenden Gärten, die bereits erfolgreich mit Migrant*innen arbeiten, zu lernen.

Finden Sie heraus, ob es eine lokale Organisation gibt, die Ihnen im Bereich der Flüchtlings- und Migrationsarbeit Schulungen anbieten kann. Lokale Flüchtlingsorganisationen und andere Organisationen können Sie dabei unterstützen,  eine Kultur des gegenseitigen Respekts und Verständnisses zu etablieren. Des Weiteren können diese Organisationen Expertise und Unterstützung anbieten, wenn Sie auf eine unbekannte Situation oder ein Problem stoßen bei dem Sie Hilfe benötigen. 

Das Verständnis für die Thematik und der Umgang anderer interkultureller Gärten damit ist der erste Schritt hin zu einem besseren Verständnis dafür, wie ein interkultureller Garten ein Klima von gegenseitigem Respekt gewährleisten kann.

Das Lernen von Gleichgesinnten ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um dieses Wissen zu erwerben.

‘Das Arbeiten mit Asylbewerbern*innen und Menschen mit Fluchterfahrung gibt ihnen die Möglichkeit, uns zu unterrichten, und nicht umgekehrt; viele der Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, verfügen über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz im Gärtnern.’

GESCHÜTZTE RÄUME ALS TEIL DES GEGENSEITIGEN RESPEKTS

Zum gegenseitigem Respekt gehört auch ein gutes Verständnis für die Lebensrealitäten der Menschen und im Fall der Fälle zu wissen, was zu tun ist, wenn Probleme auftreten. Sie sollten dazu in der Lage sein Menschen, die sich in einer Krise befinden, mögliche Hilfsangebote aufzuzeigen, auch wenn diese außerhalb ihres eigentlichen  Fachgebiets liegen. In der Regel gibt es in jeder Region lokale Gruppen und  nationale Organisationen, die Unterstützung und Beratung anbieten können. Diese sind in unserem Länderwegweiser aufgelistet.

Der Schutz aller Beteiligten ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere der von Ehrenamtlichen und Migrant*innen, die besonders anfällig sind oder von Ausbeutung bedroht sein könnten. Als Mindestanforderungen empfehlen wir folgendes:

  • Erstellung von Richtlinien für Geschützte Räume, die der von Ihnen erbrachten Aktivitäten/Dienstleistungen entspricht (und alle Beteiligten oder Menschen, die mit der Gruppe in Kontakt kommen könnten, berücksichtigt ). Diese Richtlinie wird sicherstellen, dass jeder die Thematik und die Regeln versteht.
  • Stellen Sie sicher, dass die Richtlinie darlegt, warum einige ehrenamtliche Helfer*innen besonders gefährdet sein könnten.
  • Kümmern Sie sich darum, dass alle freiwilligen Helfer*innen die Richtlinien kennen und Zugang dazu haben. Stellen Sie sicher, dass alle Anliegen in der Richtlinie behandelt werden.
  • Alle Ehrenamtlichen und Teilnehmer*innen sollten wissen, wer für Fragen zu geschützten Räumen zuständig ist und die nötigen Kontaktdaten haben.
  • Wenn Sie ein Management, eine Koordinierungsteam, einen Vorstand etc. haben, sollten sich alle über die Richtlinien und ihre Verantwortlichkeiten im Klaren sein.

Für weitere Informationen: https://cityofsanctuary.org/resources-for-groups/safeguarding/

HINDERNISSE ÜBERWINDEN

Es kann eine Reihe von Hindernissen geben, die es verhindern, dass der interkulturelle Garten eine Kultur des gegenseitigen Respekts pflegt. Das Überwinden dieser Barrieren ist möglicherweise nicht immer einfach und erfordert eine Weiterbildung des Personals und der Ehrenamtlichen, sowie ein gutes Verständnis für die Erfahrungen, die Menschen mit Fluchterfahrung machen mussten. Einige dieser Hindernisse und wie man sie überwindet, werden in diesem Modul weiter behandelt.

Einige Menschen mit Fluchterfahrung haben multiple Traumata, die sich auf vielerlei verschiedene Arten zeigen können. Auch wenn es bei einigen Menschen vielleicht nicht sofort auffällt, ist es wichtig, sich den Anzeichen von Stress bewusst zu sein und strukturiert vorzugehen, wenn eine Person Unterstützung benötigt. Wenn Sie keine spezielle Ausbildung haben ist es in der Regel nicht ratsam, eine Person zu betreuen, welche sich in einer Krise befindet oder deutliche Anzeichen von Traumata aufweist.

Falls  Sie sich in dieser Situation wiederfinden, ist folgendes wichtig:

  • Seien Sie sensibel gegenüber kulturellen Faktoren, wie z.B. der Scham oder der Demütigung, Selbstmordgedanken zu enthüllen.
  • Nehmen Sie die Person ernst, haben Sie aber nicht das Gefühl, dass es in Ihrer Verantwortung liegt, sie direkt zu unterstützen - es sei denn, Sie sind geschult und selbstsicher, dies tun zu können.
  • Erklären Sie, dass Sie die Verantwortung haben zu helfen. Fragen Sie, ob die Person eine/n Psychotherapeutin/en hat, an den/die Sie sich wenden können. Wenn das nicht der Fall ist können Sie den Hausarzt, die Polizei oder ein Krankenhaus kontaktieren. Denken Sie daran, dass jede Person das Recht auf Gesundheitsversorgung hat, unabhängig vom jeweiligen Einwanderungsstatus.
  • Halten Sie Kontaktdaten für Hilfsdienste wie Samaritan International bereit. Es ist wichtig, sich über seine persönlichen und beruflichen Grenzen im Klaren zu sein.
  • Für weitere Informationen:
    https://health.cityofsanctuary.org/wp-content/uploads/sites/47/2017/12/CoS-Mental-Health-Resource-Pack-digital.pdf

Mittellos zu sein bedeutet, dass jemand kein Geld und keine Unterkunft hat. Asylbewerber*innen dürfen nicht immer arbeiten und können, wenn die finanzielle Unterstützung eingestellt wird, mittellos werden. Viele abgelehnte Asylbewerber*innen haben Schwierigkeiten einen Zugang zu normalen Obdachlosenunterkünften zu erhalten. Sei werden diskriminiert, insbesondere wenn sie obdachlos sind. Not kann auch psychische und physische Gesundheitsprobleme verschlimmern und für Menschen ohne festen Wohnsitz kann es sehr schwierig werden, die Unterstützung zu bekommen, die sie benötigen.

Für weitere Informationen:

https://cityofsanctuary.org/bytheme/destitution 

KULTURELLE UNTERSCHIEDE WÜRDIGEN

Einer der großen Vorteile bei der Aufnahme von Menschen aus verschiedenen Ländern ist die kulturelle Vielfalt, die sich daraus ergibt. Jeder Mensch hat seine individuelle Art der Interaktion, eigene Lieder und Geschichten. Auch der Anbau von Lebensmitteln unterscheidet sich in den Ländern. Diese Vielfalt sollte gewürdigt werden, es ist jedoch auch wichtig, dass die Unterschiede verstanden werden und keine Barrieren für die Teilnahme entstehen.

Folgendes sollte in Betracht gezogen werden:

  • Verwenden Sie ein klare Beschilderung, um den Menschen zu erklären, wie man die Einrichtungen richtig nutzt. Dies gilt insbesondere bei speziellen Einrichtungen wie einer Komposttoilette.
  • Überlegen Sie, wie kulturelle Unterschiede dazu führen können, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlen. Z. B. dass sich eine muslimische Person nicht in der Lage fühlt, einem Gremium beizutreten, wenn es sich immer an einem Ort trifft, an dem Alkohol getrunken wird.
  • Bitten Sie Menschen mit so vielen unterschiedlichen Herkünften und Vorgeschichten wie möglich um Feedback zu Ihren Aktivitäten.

Interkulturelle Gärten arbeiten auf vielfältige Weise auf der Basis von gegenseitigem Respekt. Hier sind einige Aussagen von interkulturellen Gärten in Großbritannien:

Der Gemeinschaftsgarten wird von Asylbewerber*innen und Menschen mit Fluchterfahrung in Zusammenarbeit mit lokalen Gärtner*innen betrieben. Wir führen regelmäßige Arbeitstage durch, an denen eine Reihe von Kulturen angebaut werden, darunter viele Pflanzen, die traditionell in den Heimatländern der Menschen angepflanzt werden. Wir führen auch andere Aktivitäten durch, darunter Seminare,  Pflanzentausch und Aktivitäten, die mit der breiteren Öffentlichkeit in Verbindung stehen.

Unsere Vision ist es, einen Rahmen zu schaffen, der den gemeinschaftlichen Austausch von Lebensmitteln der verschiedensten Kulturen ermöglicht. Wir haben eine Grundstück, auf dem wir einen biologischen Gemüsegarten betreiben und Pflanzen aus der ganzen Welt kultivieren. Wir haben immer samstags von 15-18 Uhr unseren gemeinsamen Arbeitstag. Die angebauten Pflanzen werden für unsere monatlichen Gemeinschaftsessen im Botschaftscafé, im Gemeindezentrum und für andere gemeinschaftliche Mahlzeiten jeweils am letzten Dienstag des Monats verwendet. Wir arbeiten mit einer Organisation zusammen, die Geflüchteten und Asylbewerber*innen Unterstützung anbietet. Durch die gemeinsamen Aktivitäten wie Gartenarbeit, Kochen und Essen wollen wir interkulturelles Verständnis ermöglichen und die Integration in die Gemeinschaft und damit Gesundheit und Wohlbefinden fördern.

Für weitere Informationen: https://learning.ugain.eu/portfolio/uk05/?lang=de

Scheuen Sie sich nicht, über verschiedene Einstellungen zu diskutieren. Dies kann den Menschen helfen, lokale Werte und Überzeugungen wie die Gleichstellung der Geschlechter, Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit zu verstehen.

GESCHLECHTER

Es gibt große Unterschiede zwischen der Behandlung von Geschlechtern auf der ganzen Welt. Geschlechtsspezifische Verfolgung wird als ernstes globales Problem anerkannt. Unterschiedliche Kulturen haben andere Erwartungen an die Geschlechter als wir es in Europa gewohnt sind. Zum Beispiel würden einige Menschen es für unangemessen halten, einem Mitglied des anderen Geschlechts die Hand zu schütteln. Einige Frauen könnten das Gefühl haben, dass sie nur an reinen Frauenveranstaltungen teilnehmen dürfen.

  • Erkundigen Sie sich, ob es einen Bedarf an Veranstaltungen nur für Frauen/Männer gibt und überlegen, ob Sie die Kapazität haben diese anzubieten.
  • Seien Sie unmissverständlich, dass Sie keine Diskriminierung jeglicher Art tolerieren.
  • Überlegen Sie, ob Ihre Gruppe unbewusst noch bestimmte Geschlechterstereotypen aufrechterhält. Wer bereitet Essen zu, wer putzt und wer trifft Entscheidungen?

Weitere Informationen über einen Garten in Deutschland, der Frauen ermächtigt:
https://learning.ugain.eu/portfolio/de03/?lang=de

RASSISMUS

Vorurteile jeglicher Art können dazu führen, dass sich Menschen unwillkommen und  unwohl fühlen und Angst um ihre Sicherheit haben. Daher ist es für die Schaffung eines sicheren Rahmens absolut unerlässlich, dafür zu sorgen, dass falls derartige Ereignisse in Ihrem Garten vorkommen, unverzüglich darauf reagiert wird.

Beachten Sie:

  • In den Regeln und Richtlinien deutlich machen, dass Diskriminierungen jeglicher Art nicht toleriert werden und diese Regeln gut sichtbar aushängen.
  • Diskutieren Sie im Vorfeld als Gruppe, wie Sie gegen Vorfälle von Rassismus vorgehen möchten, wie sie Ihnen gemeldet werden sollen, wer sich damit auseinandersetzen wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
  • Überlegen Sie, wie Sie am besten auf eine Person zugehen, die Ihrer Meinung nach eine rassistische Bemerkung gemacht hat, und denken Sie daran, dass es ein Kind oder eine Person mit besonderen Bedürfnissen sein könnte.
  • Vorfälle, die entweder auf oder außerhalb Ihres Gartens geschehen, könnten ein Hassverbrechen darstellen.
  • Seien Sie sich bewusst, dass Migrant*innen der Polizei und den Autoritätspersonen gegenüber sehr misstrauisch oder ängstlich sein können, so dass es weit weniger wahrscheinlich ist, dass Verbrechen angezeigt werden, die gegen sie begangen wurden.

‘Die erfolgreichsten Gemeinschaftsgärten haben das Management perfektioniert und waren in Bereichen wie Konfliktlösung pro-aktiv. ‘

ARBEITEN MIT KINDERN

Die Bereitstellung einer sicheren, anregenden Umgebung für Kinder ist wichtig und ermöglicht es ganzen Familien, ein Teil des interkulturellen Gartens zu sein. Für Migrant*innen können kleine Kinder ein Faktor sein, der zu weiterer Isolation beiträgt. Daher kann die Aufnahme von Kindern in den interkulturellen Garten eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, ganze Familien mit einbeziehen zu können.

Finden Sie eine*n Ehrenamtliche*n, Lehrer*in oder einen Elternteil, der sich für das Gärtnern begeistert. Stellen Sie sicher, dass den Kindern klar ist, was sie von der Teilnahme am Projekt haben und was Sie ihnen bieten können.

Sorgen Sie für kindgerechte Arbeit. Sich abwechseln zu müssen ist Teil des Lebens, aber halten Sie dennoch jede Wartezeit so kurz wie möglich, um das Interesse aufrecht zu erhalten.

Für teilnehmende Familien kann die Ablenkung für junge Gärtner*innen mit begrenzter Aufmerksamkeitsspanne eine große Hilfe sein.

Dies kann bedeuten, dass man das folgendes bereitstellt:

  • Ein geeigneter Spielbereich
  • Ein Teich
  • Ein Hochbeet nur für Kinder
  • Ein Platz für Kinder, um in Erde oder Sand spielen zu können
  • Der Anbau von viel Obst und auch Gemüse
  • Gemeinsames Kochen
  • Ein Wildblumenbeet
  • Ein Platz zum Bauen von Höhlen

Ein derartiges Angebot ermutigt Familien und Kinder, sich mit dem interkulturellen Garten zu beschäftigen. Die Aktivitäten können ein breites Altersspektrum, viele ethnische Herkünfte, unterschiedliche Sprachfähigkeiten und vielfältige Fähigkeiten bei der Gartenarbeit abdecken. Sie ermöglichen eine größtmögliche Beteiligung und fördern die zwischenmenschlichen Fähigkeiten und die Kommunikation

Besuchen Sie: https://learning.ugain.eu/portfolio/es03-activity-1/?lang=de um mehr darüber zu erfahren, wie man Kindern den Kontakt zur Natur und zur Gartenarbeit ermöglicht - Vermittlung von sozialen Kompetenzen durch die Weitergabe von Gartenwissen.

Magic Light Pictures hat Social Farms & Gardens die Rechte zur Nutzung der Bilder und Inhalte der Marke Stick Man lizenziert, um Stick Man Activity Trails und zugehörige Materialien zu erstellen. Die Erlebnispfade zielen darauf ab mehr Menschen, vor allem Kinder, in Gemeinschaftsgärten, Stadtbauernhöfe und Pflegefarmen in Großbritannien zu bringen. Damit Kinder mit ihrer Umgebung in Verbindung gebracht werden und um zu erfahren, wie Dinge angebaut werden. Mehr Informationen zu den Erlebnispfaden finden Sie unter: https://www.farmgarden.org.uk/stick-man

Reflexionsfragen

  • Auf welche Weise stellen Sie derzeit sicher, dass Migrant*innen in Ihrem interkulturellen Garten sowohl Mitwirkende als auch Mitarbeiter*innen sein können?
  • Wie haben Sie herausgefunden, welches Wissen und welche Erfahrung die Migrant*innen in Ihren Garten einbringen?
  • Welche Methoden würden Ihrer Meinung nach in Ihrem Garten funktionieren?
  • Gibt es Hindernisse für gegenseitigen Respekt in Ihrem Garten? Welche Hilfestellung oder Weiterbildung können Sie erhalten?
  • Gibt es Möglichkeiten, wie Sie andere interkulturelle Gärten dabei unterstützen können, Migrant*innen in Ihrem Garten willkommen zu heißen? Können Sie Unterstützung von Gleichgesinnten (Peer to Peer) anbieten?

Selbstkontrolle für Gartenleiter*innen. Haben Sie das Trainingsmodul verstanden?

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